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Blogbeitrag

Was ist noch möglich?

Der Ligaerhalt ist in trockenen Tüchern und damit ist das oberste Saisonziel erreicht. Dank einer starken Rückrunde, mit fünf Siegen aus sechs Spielen, kann sich der TV Solothurn Hoffnungen machen, in der Tabelle sogar noch weiter nach oben zu klettern.

 

Gaudenz Oetterli

 

Eigentlich sind die Rollen in der Erstliga-Gruppe 3, in der sich Solothurn befindet, recht klar verteilt. Vier Teams kämpfen ganz oben um die zwei Plätze in der Aufstiegrunde. Nach den Topteams folgt eine grössere Punktelücke zum Mittelfeld, in dem sich auch der TVS befindet. Am Tabellenende schliesslich kämpfen drei Teams gegen den direkten oder indirekten Abstieg über die Barrage. Dabei würde es einem Wunder gleichen, wenn das punktelose Herzogenbuchsee den Direktabstieg noch abwenden könnte. Mit jeweils sechs Punkten werden wohl Chênois und Wacker Thun 2 die Abstiegsrunde bestreiten.

 

Nichts mehr mit diesen Abstiegssorgen am Hut hat der TV Solothurn, und das schon seit geraumer Zeit. Schaut man sich das Kader, das Talent und die Erfahrung der Aarestädter an, hat es Anfang Saison überhaupt überrascht, dass der TVS lange Mühe bekundete und sich eher gegen hinten orientieren musste. Nach Weihnachten haben sich die Ambassadoren aber gefangen und so gehört die Truppe von Trainer Andri Tatarinoff in der Rückrunde zu den zwei erfolgreichsten Teams.

 

Rang fünf im Visier

 

Einzig Visp konnte die Solothurner seit Neujahr bezwingen. Die anderen fünf Gegner, darunter auch Co-Leader Pratteln, fielen allesamt dem unbändigen TVS-Erfolgshunger zum Opfer. Dank dieser Siegesserie erscheint es nun plötzlich auch wieder realistisch, dass Solothurn die Saison im oberen Mittelfeld abschliessen kann, was gleichbedeutend mit dem Erreichen des ursprünglichen Saisonziels wäre.

 

Vor wenigen Wochen wiesen die Aarestädter noch fünf Zähler oder mehr Rückstand auf Olten und Lausanne auf. Nach der jüngsten Punktesammlerei liegt Kantonsrivale Olten nur noch einen Punkt vor dem TVS, bei Lausanne sind es deren zwei. Die beiden Kontrahenten spielen jedoch noch gegeneinander und nehmen sich so gegenseitig noch Punkte weg. Zudem müssen beider noch gegen das starke Visp antreten.

 

Auch auf den TV Solothurn wartet im viertletzten Spiel ein schwieriger Brocken, West Crissier. Auf dem letzten Zacken und dank einer hochkonzentrierten Leistung konnten die Ambassadoren das Hinspiel in der Romandie damals gewinnen. Es wird auch im Rückspiel in Solothurn eine Paradeleistung benötigen, um die Westschweizer erneut zu bezwingen. Denn diese werden bis am Ende alle geben, haben sie doch noch valable Chancen, einen Aufstiegsrundenplatz zu erreichen. Für den TV Solothurn andererseits geht es darum, in der Tabelle noch möglichst weit nach oben zu klettern. Für die Besten reicht es in vier Spielen nicht mehr ganz, aber das Gütesiegel «best of the rest» mit Rang fünf müsste nun unbedingt das Ziel dieser Truppe sein.


Foto: Tobias Zeltner


 
 
 

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