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Blogbeitrag

Noch einmal vor eigenem Publikum

Zwei Spiele stehen noch aus, eines zuhause gegen Herzogenbuchsee, und der Saisonabschluss auswärts bei Leader Biel. Für den TV Solothurn geht es dabei noch darum, sich in der oberen Tabellenhälfte zu halten und vielleicht sogar noch Kantonsrivale Olten zu überholen – gleich aus zwei Gründen.

 

Gaudenz Oetterli

 

Mit dem Erfolg gegen Chênois letzte Woche und dem Sieg von Olten über Lausanne kletterte der TVS zum ersten Mal in dieser Saison in die obere Tabellenhälfte, auf den 6. Platz. Weiterhin einen Punkt Rückstand weisen die Solothurner (21 Punkte) nun auf Kantonsrivalen Olten auf. Lausanne ist zwar punktgleich, aber mit dem schlechteren Torverhältnis hinter den Ambassadoren platziert.

 

Mit jeweils noch zwei Spielen sind auf den Rängen 5, 6 und 7 somit noch einige Verschiebungen möglich. Und sogar Nyon auf Platz 8 (19 Punkte) und Lyss als Neunter mit 18 Punkten könnten noch ein Wörtchen mitreden. Genau gegen diese beiden Teams muss nämlich Olten noch antreten. Nominell haben die Dreitannenstädter damit das einfachste Programm. Schwierig dürfte es hingegen für Lausanne werden. Die Romands, mit gleich vielen Punkten wie der TVS, müssen es gleich mit zwei Mannschaften aus der starken Top-4 aufnehmen, Visp und Pratteln.

 

Anfang und Ende der Tabelle

 

Solothurn hat daher gute Chancen, die Lausanner hinter sich zu lassen und den sechsten Rang zu sichern. Die Aarestädter treffen im letzten Heimspiel diesen Sonntag auf Herzogenbuchsee. Gegen den punktelosen Tabellenletzten wäre alles andere als ein Sieg eine herbe Klatsche. Zum Ende wartet dann aber noch der Vertreter des anderen Tabellenendes auf den TVS, der zum Saisonabschluss zu Leader Biel reisen muss. Ein Punktgewinn im Seeland ist aufgrund der starken Rückrundenform nicht unmöglich, dürfte aber sehr schwierig werden.

 

Eigentlich müsste sich Solothurn gar nicht mehr auf Zahlenspiele einlassen. Der Ligaerhalt ist souverän und seit langem gesichert, und die Aufstiegsspiele können nicht mehr erreicht werden. Wieso also all diese Klauberei? Weil es eben sowohl aus sportlicher Sicht, als auch im Hinblick auf die kommende Saison doch ein gewisse Relevanz hat. Und es geht auch um die Ehre.

 

Platzierung hat Einfluss auf die nächste Saison

 

Zum einen wollen Sportler immer gewinnen. Absichtliches Verlieren wäre natürlich absolut unsportlich. In der Situation des TV Solothurn kommt noch hinzu, dass es darum geht, wer im Kanton die Nase vorne hat, Solothurn oder Olten. Denn bei einem Ausrutscher der Dreitannenstädter könnten die Hauptstädter just an ihren Kantonsrivalen noch vorbeiziehen.

 

Am wichtigsten ist ein möglichst gutes Abschneiden für einen Verein aber im Hinblick auf die nächste Saison. Bei der Erstellung des Spielplans ist es nämlich so, dass die in der Liga besser platzierten Teams in den ersten Runde gegen die schlechter Klassierten spielen. Logischerweise spielen am Ende alle zwei Mal gegeneinander. Aber der Start gegen vermeintlich schwächere Gegner hat einen grossen Vorteil.

 

Dabei geht es vor allem um den psychologischen und mentalen Vorteil. Wer gegen starke Gegner beginnen muss, kann schnell einmal zwei oder drei Niederlagen kassieren, was sich unweigerlich negativ auf die Moral auswirkt und bereits früh in der Saison für Druck im Abstiegskamps sorgt. Ein Start gegen – zumindest auf dem Papier – schwächere Gegner kann hingegen beflügeln, sofern diese Duelle dann auch gewonnen werden. Und zu guter Letzt wollen sich alle Spieler von ihrem Publikum am Ende der Spielzeit gebührlich verabschieden. Da dürfte dem TVS das Duell gegen das Schlusslicht Herzogenbuchsee gerade gelegen kommen.


Foto: Urs Trösch


 
 
 

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