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Blogbeitrag

Die Rückrunde muss besser werden

Zwölf von 22 Spielen hat der TV Solothurn zur Saisonhälfte bereits absolviert. Die Ambassadoren liegen auf dem achten Platz in der Tabelle. Damit dürfte in der Barockstadt niemand wirklich glücklich sein, denn dieser Rang liegt unter den Erwartungen. In der Rückrunde muss der TVS einige Punkte verbessern, um nicht im Abstiegsstrudel zu landen.

 

Gaudenz Oetterli

 

Einmal mehr blickt der TV Solothurn auf eine durchzogene Hinrunde zurück. Wie schon in den drei Jahren zuvor ärgern sich die Verantwortlichen bei den Aarestädtern darüber, dass «mehr möglich gewesen wäre». Ja eigentlich hätte es sogar mehr sein müssen: mehr Tore, mehr Siege, mehr Punkte. Denn die Saison begann schon denkbar ungünstig mit der knappen 32:33-Niederlage im Kantonsderby gegen Olten, und dem Saisonausfall des rechten Rückraumspielers Flurin Scartazzini (Kreuzbandriss).

 

In den weiteren Spielen in der Vorrunde folgten noch weitere knappe Schlappen, die an der Psyche nagten. Darunter ein unnötiges Unentschieden gegen Chênois, das in der Tabelle weit hinten liegt, das Cup-Aus nach Verlängerung gegen Nyon und zwei weitere Niederlagen mit nur einem Treffer Differenz. Eine dieser Niederlagen, vermutlich die ärgerlichste, setzte es zuhause gegen Lausanne-Ville/Cugy ab. Die Romands siegten in einem torarmen Spiel mit 23:22. Aus Sicht der Ambassadoren völlig unnötig, waren sie doch das bessere Team, scheiterten aber insgesamt ganze 23 Mal am gegnerischen Torhüter Petar Todorovic, der das Spiel im Alleingang entschied. In der ersten Halbzeit hatte er eine Fangquote von sensationellen 75 Prozent, am Ende des Spiels immer noch grossartige 50 Prozent.

 

Es braucht nur eine Sache für einen Solothurner Sieg.

 

Eben dieser Gegner, Lausanne-Ville/Cugy, wartet nun zum Start ins Jahr 2026 wieder auf die Solothurner, dieses Mal im Waadtland. Und die Solothurner Angreifer dürften nach den Erfahrungen in der Hinrunde bereits wieder schlaflose Nächte haben, wenn sie an die «Lebensversicherung» im Lausanner Kasten denken. Schaffen es die Aarestädter im Rückspiel wieder nicht, den Ball an Todorovic vorbeizubringen, stehen die Chancen auf Punkte denkbar schlecht.

 

Während mehrerer Runden grüsste Lausanne-Vill/Cugy in der Hinrunde zwar von der Tabellenspitze. Spielerisch gehörten die Romands da aber eigentlich nicht hin. Teams wie Biel, Pratteln, Visp oder WEST Crissier sind deutlich stärker einzustufen. Dass Lausanne dennoch die Tabelle anführte lag neben dem stärksten Keeper der Liga auch daran, dass sie mehr Spiele absolviert hatten. Solothurn hat im Jahr 2025 bereits ein Spiel mehr als die Hälfte (12 Spiele) gespielt, Lausanne hat sogar noch eine Partie mehr bestritten (13). Die letzten vier Spiele gingen dabei allesamt verloren.

 

Das zeigt, dass sich das Leistungsniveau der Waadtländer langsam der spielerischen Realität angenähert hat. Genau dort liegt die Chance für den TV Solothurn, wenn es den Ambassadoren denn gelingt, eine Sache zu verbessern. Ja wenn es ihnen denn gelingt, den Ball schon nur ein paar Mal mehr an Lausanne-Hüter Petar Todorovic vorbeizubringen als im Hinspiel.


Foto: Urs Trösch


 
 
 

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