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Blogbeitrag

Im ersten Heimspiel soll die Reaktion folgen

vor 6 Minuten
2 Min. Lesezeit

Nach der äusserst bitteren Auftaktniederlage gegen den NLB-Absteiger Birsfelden steht für den TV Solothurn das erste Heimspiel der neuen Meisterschaft an. Mit Lausanne-Ville/Cugy Handball wartet dabei gleich der nächste anspruchsvolle Gegner. Auch die Westschweizer sind mit einer knappen Niederlage in die Saison gestartet und dürften entsprechend auf Wiedergutmachung aus sein.


Fridolin Oesterlee


Viel bitterer hätte der Start in die neue Meisterschaft für den TV Solothurn kaum verlaufen können. Über weite Strecken zeigten die Ambassadoren auswärts beim letztjährigen NLB-Absteiger Birsfelden eine starke Leistung. Rund acht Minuten vor Schluss lag die Mannschaft von Trainer Andri Tatarinoff noch mit fünf Toren in Führung und schien auf bestem Weg, die ersten beiden Punkte der Saison mit nach Solothurn zu nehmen.


Doch die komfortable Führung reichte nicht. In den letzten Minuten schlichen sich plötzlich Fehler in das zuvor souveräne Solothurner Angriffsspiel ein, während gleichzeitig der Zugriff in der Defensive verloren ging. Birsfelden nutzte die Schwächephase konsequent aus und verwandelte einen deutlichen Rückstand innerhalb kürzester Zeit in eine eigene Führung. Am Ende stand für den TVS eine 34:36-Niederlage auf der Anzeigetafel.


So enttäuschend das Resultat war, so wenig Grund besteht für die Solothurner, nach dem ersten Spiel bereits grundsätzlich an ihrem eingeschlagenen Weg zu zweifeln. Schliesslich bestätigte der TVS während mehr als 50 Minuten die guten Eindrücke aus der Vorbereitung und dem Cup. Dort hatten die Ambassadoren mit Siggenthal/Baden-Endingen bereits einen NLB-Vertreter aus dem Wettbewerb geworfen. Die Leistung scheint also zu stimmen – nun gilt es, diese auch über die gesamte Spieldauer abzurufen und sich dafür mit Punkten zu belohnen.


Beide Teams warten auf die ersten Punkte


Die Gelegenheit dazu bietet sich bereits im ersten Heimspiel der Saison. Einfach dürfte die Aufgabe allerdings erneut nicht werden. Mit Lausanne-Ville/Cugy Handball reist eine Mannschaft ins CIS, mit der sich die Solothurner in den vergangenen Jahren immer wieder enge Duelle lieferten. Die Waadtländer haben sich in den vergangenen Spielzeiten zu einem der stärkeren Teams der 1. Liga entwickelt. Bereits 2024/25 beendeten sie die Meisterschaft auf dem dritten Rang, und auch in der vergangenen Saison mischten sie während der Vorrunde im Kampf um die Tabellenspitze mit.


Auch Lausanne dürfte mit dem eigenen Saisonstart nicht zufrieden sein. Zum Auftakt trafen die Westschweizer auf den KTV Visp und gingen mit einer Führung in die Halbzeitpause. Wie die Solothurner schafften es aber auch die Lausanner nicht, ihren Vorsprung über die Zeit zu bringen. Visp drehte die Partie nach dem Seitenwechsel und setzte sich schliesslich knapp mit 26:24 durch.


Damit treffen im CIS zwei Mannschaften aufeinander, deren Ausgangslage durchaus Parallelen aufweist. Beide zeigten in ihrem ersten Meisterschaftsspiel über längere Phasen eine gute Leistung, beide lagen zwischenzeitlich in Führung – und beide standen am Ende trotzdem ohne Punkte da. Entsprechend gross dürfte der Wille sein, dies im zweiten Anlauf zu ändern.


Für den TVS wird es insbesondere darum gehen, aus der Niederlage in Birsfelden die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dass die Aarestädter auch gegen starke Gegner bestehen können, haben sie in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen. Nun soll es gelingen, die Konzentration über die gesamten 60 Minuten hochzuhalten und auch dann ruhig zu bleiben, wenn eine Partie in ihre entscheidende Phase geht.


Foto: Urs Trösch


 
 
 

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