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Blogbeitrag

Solothurn revanchiert sich bei Olten

Bitter war der Nachgeschmack zu Beginn der Saison nachdem verloreren Auftaktspiel gegen den HV Olten. Das Spiel mit einem Tor verloren, ebenso einen Spieler mit einem Kreuzbandriss. Umso mehr freuten sich die Solothurner über die 34:26-Revanche im Rückspiel.

 

Gaudenz Oetterli

 

«Das war ein sehr starker Auftritt von euch und ihr habt verdient gewonnen», befand Oltens Teammanager Marco Lorenz im Gespräch mit der TVS-Klubführung, «bei uns hingegen lief heute nicht viel zusammen. Wir machten im Angriff zu viele Fehler und kriegten hinten zu viele Gegentore.» Mit dem Lob an die Solothurner und neidlosen Anerkennung der starken Leistung des TVS zeigte sich Marco Lorenz nicht nur als ehrenwürdiger Sportsmann, sondern auch als treffender Analytiker. Denn sein Team wies über das gesamte Spiel tatsächlich teilweise eklatante Schwächen auf, die so im Hinspiel zu Beginn der Saison nicht vorkamen, und sicherlich auch nicht in den letzten drei Spielen, die Olten allesamt gewann.

 

Ausgeglichene erste Hälfte

 

Bereits in der ersten Hälfte fand der TV Solothurn gleich mehrmals nach einem diszipliniert vorgetragenen Spielzug einen meterweit frei stehenden Kreisläufer, der unbedrängt abschliessen konnte. Das zügige und unberechenbare Solothurner Angriffsspiel schien die Oltner Deckung öfter zu überfordern und die Abstimmung passte nicht. Doch die Solothurner schenkten mit technischen Fehlern und Fehlwürfen neben das Tor auch mehrmals den Ball weg, und so blieb das Spiel ausgeglichen.

 

Die Unzulänglichkeiten der Hauptstädter eröffneten Olten sogar die Möglichkeit, mit 9:6 in Führung zu gehen in der 14. Minute. Dann häuften sich jedoch die Fehler auch auf Seite der Gäste und der TVS glich innert fünf Minuten postwendend wieder aus. Bis zur Pause blieb das Geschehen ausgeglichen und die Teams verabschiedeten sich nach 30 Minten mit einem leistungsgerecheten Unentschieden (14:14) in die Garderobe.

 

Starkes Rückspiel macht verhextes Hinspiel wett

 

Nach dem Seitenwechsel schien die Partie zunächst im gleichen Takt weiterzulaufen und Erinnerungen an das erste Saisonspiel wurden wach, als Olten am Ende glücklich mit einem Tor Differenz siegte. Doch das Team von Trainer Andri Tatarinoff konnte ab der 35. Minute noch einen Gang höher schalten und den Druck erhöhen. Die Dreitannenstädter hingegen büssten ihre Leichtigkeit ein, vor allem im Angriff. Mehrere Fehlwürfe und technische Fehler sorgten kontinuierlich für einen wachsenden Graben zwischen den beiden Kontrahenten. Denn auf jeden Fehler von Olten konnten die Mannen aus der Hauptstadt mit einem Tor antworten.

 

Nach gut 42 Minuten lag der TVS bereits mit vier Treffern in Front, nach exakt 45 Minuten stand es schon 24:18. Da heutzutage aber auch neun Tore Vorsprung im Handball noch keine Vorentscheidung sein müssen, wähnte sich zu diesem Zeitpunkt kein Solothurner auf der sicheren Seite. Dies dürfte dann erst sechs Minuten vor dem Ende der Fall gewesen sein, als der TV Solothurn auf 30:22 erhöhte und den wichtigen Derbysieg besiegelte. Bei diesen acht Toren Differenz blieb es, und der TVS findet mit dem 34:26-Sieg einen versöhnlichen Abschluss mit dem vermaledeiten Hinspiel.

 

Folgt gleich die nächste Revanche?

 

Nach dem Spiel gegen einen der naheliegendsten Gegner folgt bereits am Samstag das Duell gegen den am weitesten weg liegenden Kontrahenten, den KTV Visp. Bei der Aufgabe gegen den Tabellenzweiten, auswärts im Wallis, dürfte die Messlatte und damit die Sprunghöhe noch um ein oder zwei Stufen höher liegen. Die Walliser sind eine regelrechte Tormaschine und bilden die stärkste Offensivreihe der Liga.

 

Solothurn hingegen trumpfte zuletzt mit einer starken Abwehr auf und holte sich so in den letzten fünf Spielen drei Siege und ein Unentschieden. Gegen Visp muss die TVS-Deckung einmal mehr ihr Toplevel erreichen, wenn die Ambassadoren aus der selbsternannten Innerschweiz etwas Zählbares mitnehmen wollen. Möglich ist dies allemal, wenn der TV Solothurn so auftritt wie zuletzt. Und auch mit den Vispern ist noch eine Rechnung offen, das Hinspiel endete Anfang Saison in einer 33:39-Heimpleite. Die Solothurner möchten sich ganz sicher auch im kommenden Spiel beim Gegner revanchieren.


Foto: Tobias Zeltner


 
 
 

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