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Blogbeitrag

TVS strebt Interklasse an

Der TVS nähert sich in kleinen Schritten dem gesetzten Ziel, mittelfristig auf sämtlichen Stufen von U15 bis U19 eine Inter-Mannschaft stellen zu können. Aktuell spielt die U17 quasi als Dauergast im Inter. Die U19 und die U15 könnten auf die Rückrunde hin folgen, denn beide befinden sich derzeit in den Aufstiegsspielen.


Andri Tatarinoff


Man muss weit in der Historie des TVS-Juniorenhandballs zurückgehen, um die letzte Phase zu finden, in der sämtliche drei Juniorenteams ausserhalb des Schulsports mindestens in der zweithöchsten Juniorenliga, dem «Inter», vertreten waren. Es war die Saison 2007/08, als die U15 – für welche die Interklasse damals sogar die höchste Spielklasse darstellte – in ihrer Gruppe den sensationellen 3. Rang erreichte, die U17 den Aufstieg in die Elite (höchste Spielklasse) schaffte und auch die U19 um den Aufstieg in die Elite mitspielte.


Nach dieser erfolgreichen Phase, als jene «goldenen 3–4 Jahrgänge» altersbedingt aus dem Nachwuchsbereich entwichen, flachte das Niveau im TVS-Nachwuchs nach und nach ab. Anzahl, Qualität und Konstanz liessen – mit einigen wenigen Ausnahmejahren – stetig etwas nach, sodass es in der Saison 2019/20 gar zum «Super-GAU» kam und der TVS weder eine U19 noch eine U17 stellen konnte.


Seit Corona zeigt die Kurve nach oben


Ironischerweise erreichte die Juniorenentwicklung des TVS ihren Tiefpunkt unmittelbar vor der Corona-Pandemie. Während der rund anderthalb «Seuchensaisons» kippte das Pendel dann langsam wieder in die andere Richtung: Die Anzahl Junioren – und damit auch die Anzahl Teams – wuchs wieder.


Bereits zwei Jahre später, zum Zeitpunkt der Neuausrichtung des TVS und des Abstiegs aus der NLB, war der Verein wieder in sämtlichen Juniorenstufen vertreten und konnte auf U17- und U19-Stufe erste «Interluft» schnuppern. Die U15, die seit den 2010er-Jahren gefühlt Lichtjahre vom Inter entfernt schien, machte nach dem Umbruch stetig Boden gut und verbesserte ihre Resultate von Saison zu Saison.


U17 und U15 wohl beide Inter-klassig – U19 muss kämpfen


18 Jahre nach der letzten durchgehenden interregionalen Präsenz bietet sich nun wieder eine grosse Chance, diesen Zustand zu erreichen. Die U17, die schon länger mit Urgestein Daniel Schild an ihrer Seite als Stammgast im Inter gilt, hat sich vergangenen Samstag mit einem deutlichen Heimsieg über die THW Youngsters den Klassenerhalt so gut wie gesichert. Sie haben es in den eigenen Händen – und auch die Konkurrenz müsste stark über sich hinauswachsen, um daran noch etwas zu ändern.


Auch die U15 müsste schon «grauenhaft aufs Dach kriegen», um auf der Zielgeraden noch abgefangen zu werden. Das erste von zwei Aufstiegsspielen konnte sie klar für sich entscheiden. In der Dreiergruppe, in der jeder einmal gegen jeden spielt, reicht der Mannschaft von Yves Leisi bereits der zweite Platz zum Aufstieg. Aber Obacht: Schon bei der U15 soll gelernt werden, kein Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen.


Etwas schwieriger präsentiert sich die Ausgangslage bei der U19. Auch hier würde ein zweiter Platz in der Dreiergruppe zum Aufstieg reichen. Das erste Aufstiegsspiel gegen die SG Winterthur ging jedoch vergangenen Sonntag auswärts knapp mit 29:27 verloren. Die Mannschaft braucht also zwingend einen – bestenfalls deutlichen – Heimsieg am Samstag in einre Woche gegen die SG TV Herisau, die tendenziell etwas stärker einzustufen ist als Winterthur.


Die positive Entwicklung fortführen


Selbst wenn der Aufstieg der U19 nicht gelingen sollte, wäre das noch lange kein Weltuntergang – es wäre wohl nur eine Frage der Zeit, bis dieser realisiert wird. Grundsätzlich stimmt die Richtung der Nachwuchsabteilung im TVS sehr positiv. Wenn weiterhin so engagiert mit der Jugend gearbeitet wird, dürfte der Verein bald auf sämtlichen Stufen Stammgast im Inter und nicht mehr nur «Laufkundschaft» sein. Auch die Tatsache, dass seit dieser Saison erstmals seit mehreren Jahren wieder eine Mädchenmannschaft gestellt werden kann, unterstreicht die aktuell starke Jugendarbeit.


Wir drücken allen Juniorentrainerinnen und Trainer weiterhin die Daumen und wünschen viel Freude bei der Arbeit mit unseren Jüngsten! Weiter so!


Hopp Soledurn!


Foto: Tobias Zeltner


 
 
 

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